Exkursionen in die ehemaligen Donau- Auen



Friedrichsau, Ulm

 

Die Friedrichsau ist der Ulmer Stadtpark und natürlich längst kein Auwald mehr. Dennoch bietet sie Lebensraum für Eisvögel, Kormorane und seit einigen Jahren auch wieder Biber, und im Winter lohnt sich ein Besuch wegen der gefiederten Wintergäste - oben links Zwergsäger.

Exkursions-Treffpunkt ist meistens der Parkplatz vor der Jahnhalle. Unser üblicher Weg ist dann: Ausee - Bachlauf - Neuer See - Donau und zurück zum Ausee. Aber auch der Uferweg auf der Neu-Ulmer Donauseite lohnt sich. In den alten Parkbäumen finden Meisen, Kleiber und Baumläufer noch Nistmöglichkeiten, ohne dass man Kästen aufhängen muss.

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Vogelarten in der Friedrichsau
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Rote Wand

 

Die Rote Wand ist ein eingedeichter Auwald an der Mündung der Iller in die Donau, weder gebirgig noch hügelig. Als Wasserschutzgebiet der SWU ist er umzäunt und nur mit Schlüssel zu betreten. Daher ist er ungestört wie kaum ein Wald im Stadtbereich. Unsere Gruppe hat dort über 100 Nistkästen unterschiedlichster Bauart aufgehängt, die wir regelmäßig überprüfen und reinigen (s. Projekt Rote Wand). In rund 70 % der bezogenen Kästen brüten jedes Jahr Meisen, der Anteil an anderen Vogelarten ist sehr unterschiedlich. Die Nistkästen werden auch von Siebenschläfern zur Jungenaufzucht benutzt (Foto oben rechts), und im Herbst richten sich gern Waldmäuse darin ein.

 

Erst 2008 haben wir diesen Auwald auch als Exkursionsziel aufgenommen. Dabei fiel auf, dass trotz des hohen Brutbestands immer nur wenige Meisen auch tatsächlich gesehen werden. Dasselbe gilt für die anderen Vögel, die wir anhand der Nistkästen dort nachgewiesen haben. Das zeigt, dass die kurzen Exkursionen keinen echten Überblick über die tatsächlichen Vogelbestände verschaffen.

 

Exkursions-Treffpunkt ist das Eingangstor am Wiblinger Wasserwerk, Endpunkt des kurzen Sträßchens dorthin, das parallel zur Donau verläuft.

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Vogelarten Rote Wand
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Öpfinger Stausee

 

Treffpunkt ist der Parkplatz an der Donaubrücke bei Öpfingen. Von dort geht man den schnurgeraden Asphaltweg parallel zur Donau Richtung Osten, bis man an den Stausee-Deich stößt, steigt auf den Deich und geht auf ihm entlang denselben Weg zurück. Klingt eintönig, aber die Beobachtungen lohnen sich fast immer.

 

Beim letzten Mal wurden wir alle vom Sturm zerzaust - auch die Reiherenten hier.

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Vogelarten Öpfinger Stausee
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Donaurieder Stausee

 

Treffpunkt Parkplatz am ehemaligen Gasthof Adler in Donaurieden - Sträßchen zur Donau - Abstieg auf Pfad entlang der Donau - Grasweg südwärts bis Stauwehr - je nach Wetter gepflasterte Wege oder Pfade am Stausee entlang nordwärts bis zum Sträßchen - Sträßchen zurück nach Donaurieden. Noch ist es hier ruhig, aber das Gebiet ist gefährdet ! Eine mehrspurige Verbindungsstraße zwischen der B30 und der B311 wird demnächst mit einer Brücke quer über den Stausee geführt - genau hier, an der romantischsten Stelle. Das Projekt wurde seit Herbst 2007 geplant und Anfang 2012 endgültig beschlossen. Nach einigen Verzögerungen soll in diesem Jahr (2017) der Bau beginnen.

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Vogelarten Donaurieder Stausee
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Oberelchinger Stausee und Napoleonshöhe

 

Treffpunkt Wanderparkplatz nördlich der Donaubrücke bei Oberelchingen - zu Fuß zur Straße zurück - über die Brücke zum anderen Donau-Ufer - südlich am Stausee entlang - hinter dem Stauwehr über eine Fußgängerbrücke unter der Autobahn zum nördlichen Donau-Ufer - durch den naturnahen Auwald zurück zum Parkplatz.
Anschließend (manchmal auch zuerst) zum Oberelchinger Kloster, Parken hinter der Klostermauer am Klosterweg und ein paar Meter über die Feldwege. Dort kann man im Herbst ganz gut den Vogelzug beobachten. Daher ist diese Beobachtungsliste auch in der Rubrik "Herbstlicher Vogelzug" verlinkt.

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Vogelarten Oberelchinger Stausee und Napoleonshöhe
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Leipheimer Stausee und Auwald

 

Treffpunkt Parkplatz neben der Donaubrücke in Leipheim (am Festplatz) - Uferweg flussaufwärts bis zum Kraftwerk - Wege im Auwald - Griessee (Baggersee) - Unterquerung der Autobahn - Weißinger Straße zurück zum Parkplatz.

 

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Vogelarten Leipheimer Stausee und Auwald
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Langenauer Ried

 

Treffpunkt Bahnhof Leipheim - Fahrt über die Riedheimer Straße nordwärts - Fußwege über Feldsträßchen ins NSG am Wilhelmsfeld - nach Norden über den Grenzgraben - kleiner Rundweg - nach Süden zurück über den Grenzgraben und Feldsträßchen aus dem NSG hinaus.

Das Langenauer und Leipheimer Ried war durch die landwirtschaftlichen Nutzung in der Nachbarschaft teilweise ausgetrocknet. Aus Naturschutzgründen sollte das Ried mit Wasser aus der Nau wieder vernässt werden. Das Foto zeigt, dass die Großseggen einen höheren Wasserstand dringend benötigten.
Der Bau einer Rohrleitung zur Nau wurde 2007 abgeschlossen, aber gegen die Vernässung gab es Widerstände, und erst am 22. März 2011 wurde die Leitung geöffnet. Die Vernässung wird tatkräftig von Bibern unterstützt.
Im Gebiet gibt es auch Trockenwiesen mit Feldgrillenvorkommen und andere Besonderheiten.

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Vogelarten im Langenauer Ried
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Ramminger Moos

 

Ab dem Parkstreifen an der Straße, die vor dem (ehemaligen) Bahnhof Rammingen nach Süden abzweigt, folgt man dieser Straße schnurgerade nach Süden zum Naturschutzgebiet, nach links am Moos entlang und schließlich im Bogen wieder zum Parkplatz zurück. Wenn man sich schon etwas auskennt, nimmt man zu den interessantesten Stellen lieber das Fahrrad.

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Vogelarten im Ramminger Moos
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Mooswald bei Günzburg

 

Treffpunkt in Günzburg, Startpunkt am Parkplatz am nördlichen Mooswaldsee - Wege durch den Wald und um die Seen - Ausblicke auf das Asselfinger Moos.

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Vogelarten im Mooswald bei Günzburg
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Gundelfinger Moos und Auwald

 

Treffpunkt am Parkplatz an der B16 bei Birkenried - Weg nach Westen durch den Auwald - nach rechts am Maschinenpark der Kiesgrube vorbei - nach links zu den Baggerseen - zwischen den zwei größten Seen durch und ein Stück in das Ried hinein - denselben Weg zurück.

 Die Landschaft ist vielseitig mit Wald, Feuchtwiesen und Baggerseen und offenem Ried. Daher ist mit vielen schönen Entdeckungen zu rechnen.


Der größte Baggersee ist der Schurrsee. Er wurde 2010 renaturiert und insbesondere mit größeren Flachwasserbereichen ausgestattet. Dabei wurde illegal auch Aushub mit giftigen Altlasten eingebracht. Inzwischen sehen die renaturierten Flächen trotzdem sehr schön aus. Über die Auswirkungen der Giftbelastung im See weiß man noch nichts. Ein Abbaggern würde das Gift aufwirbeln, daher hat man sich dagegen entschieden.

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Vogelarten im Gundelfinger Moos und Auwald
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Faiminger Stausee und Auwald

 

Treffpunkt in Günzburg, Weiterfahrt Richtung Gundelfingen, Start ab Parkplatz Vogteistraße in Gundelfingen-Echenbrunn - Wege durch den Wald und an der Brenz entlang - erst den Auweg und Weidweg entlang nach Westen, dann durch den Auwald zum Stausee, am Seeufer Richtung Nordwest bis zum zweiten Abzweig (wieder der Auweg) und diesem Weg folgen bis zum Parkplatz. Ein anderer günstiger Parkplatz liegt im Wald an der "Wotans-Eiche".

 

Foto: Das KKW Gundremmingen liegt direkt gegenüber.

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Vogelarten am Faiminger Stausee und Auwald
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